Ein Opfer beschreibt „Gang-stalking“ ausgesprochen gut. Ob wir es nun Gangstalking, organisiertes Stalking oder einfach Psychoterror nennen: Es gibt eine neue Art von Verbrechen, die grundsätzlich darauf basiert, dass Unbekannte unsere gesamten Lebensbereiche penetrieren und sie ans Licht einer kriminalisierten Teilöffentlichkeit zerren.

Sie kommen rein. Immer und immer wieder. Schließlich muss man ja irgendwann mal zur Arbeit oder schlafen. Sicherheitsschlösser? Kameraüberwachung? Fehlanzeige –die kriegen alles auf und schalten alles ab. Ob Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, PC, Auto, Arbeitsplatz –nichts bleibt verschont. Zudem haben sie sich in der gesamten sozialen und technischen Infrastruktur ihrer Zielpersonenklientel eingenistet. Organisiertes Stalking entspricht exakt der Zersetzung nach den Methoden der früheren Stasi, wenn auch die Zielsetzung heute eine andere ist.. Und die Polizei? Die glaubt einem nicht, dass Einbrecher ins Haus kommen ohne etwas zu stehlen und ohne deutliche Einbruchsspuren zu hinterlassen. Sie tut zumindest so, als ob sie einem nicht glaubt. Organisiertes Stalking ist bei den Landeskriminalämtern und beim BKA bekannt – es scheint aber Direktiven zu geben, diese Verbrechensform vorläufig zu ignorieren, da ihre Bekanntmachung in der Öffentlichkeit den sozialen Frieden gefährden könnte. Die Polizei unternimmt also gar nichts, außer dass sie den Einen oder Anderen unter den Gangstalking-Betroffenen schon mal zum sozialpsychiatrischen Dienst schickt. Manche Polizisten sind womöglich sogar in das organisierte Stalking involviert. Es sieht danach aus, als habe sich ein so genannter tiefer Staat gebildet in unserer Republik.

Viele Unbeteiligte scheinen sich mit dem Verständnis dieses organisierten Stalking bzw. „Gangstalking“ ziemlich schwer zu tun. Ich habe bisher kaum ein einschlägiges Forum gesehen, in dem nicht schon die bloße Existenz von „Gangstalking“ mit einer an Paranoia grenzenden Vehemenz abgestritten worden wäre und in dem man nicht die wenigen echten Betroffenen, die es wagten, dort zu schreiben, als verrückt und wahnsinnig verunglimpft hätte. Dass die öffentlich schreibenden Opfer zudem lächerlich gemacht werden, hat sich in einigen Foren schon fest etabliert. Es erscheint einem, wie wenn sich ein Marder in einen Hühnerstall schleicht, wenn eine Zielperson in einem einschlägigen Forum einen guten Beitrag zum organisierten Stalking schreibt. Kaum ist der Marder da, gibt es ein Mordsspektakel. Die Hühner flattern wild, aufgeregt, ziellos und laut gackernd auf und ab und hin und her – sie gackern und lamentieren über Wahnsinn und seine zahlreichen Spielarten, über krankheiten im Allgemeinen und im Speziellen und vielleicht sogar über über Amokläufe – und das alles auf jeden Fall Seite um Seite – auf dass den Text des Opfers keiner mehr finde -, bis sich das Gegacker dann nach langer Zeit beruhigt. Jedesmal, wie bei einer Schallplatte mit Sprung, erhebt sich das gleiche Lamento – das öffentlich schreibende Gangstalkingopfer ist wahnhaft gestört und mindestens ein Amokläufer, wenn nicht Schlimmeres. Kopfschüttelnd fragt man sich, ob diese gackernden Hühner nur Angst vor der Wahrheit haben oder ob sie bereits zu Mitläufern geworden sind.

Ein Verbrechen ist normalerweise eine kurze Angelegenheit. Zurück bleiben in der Regel ein traumatisiertes oder mindestens entreichertes Opfer und ein wie auch immer bereicherter Täter.

Als Verbrechen längerer Dauer waren ursprünglich nur Entführungen oder Geiselnahmen bekannt. Dann kam vor vielleicht 20 Jahren das Stalking dazu. Gegeben hat es private Nachstellungen zwar schon immer, aber es gab keinen griffigen Namen dafür.
Jedenfalls gibt es beim „konventionellen“ Stalking in der Regel nur einen einzigen, wie auch immer gestörten Täter, der sein Opfer fortgesetzt in irgendeiner Form schädigt und belästigt. Der Tatbestand des Stalking wurde kriminalisiert und mit Strafe bewehrt. So weit, so gut.

Heutzutage existiert neben diesem gewöhnlichen Stalking dank moderner Infrastruktur und entsprechender Kommunikationsmittel das organisierte Stalking. Statt eines Einzeltäters agieren da zahllose Verbrecher, die sich mehr oder weniger willkürlich Angehörige der Mittel- und Unterschicht herauspicken und fertig machen. Das natürlich möglichst vor ständig laufender Kamera – und bei ständig laufenden Wettoptionen, auf dass das Geld fließe. Organisiertes Stalking ist organisierte Kriminalität – anders ließe es sich gar nicht bewerkstelligen. Die Dauer dieser Verbrechen ist guinnessbuchreif – vielleicht hatten die Täter bei der Planung in einigen Fällen sogar an lebens“lang“ gedacht – ob nun mit oder ohne „Nachhilfe“. Meist geht es beim Gangstalking um den großen Wett- und Videozirkus bzw. Menschenzoo. In Betracht kommen aber auch andere wirtschaftliche Hintergründe – oft sind auch Kleinunternehmen betroffen, die in den Ruin getrieben werden sollen.
Rein marktwirtschaftlich betrachtet ist Kriminalität die ideale Form der Gewinnmaximierung. Deswegen muss jeder kapitalistische Markt von neutraler Position aus moderiert werden, sonst nähert er sich seinem Ideal zu sehr an. Je weniger ich regele, desto krimineller wird die freie Unternehmerschaft (vgl. Bankgewerbe). Mafia ist so gesehen nichts weiter als „freieste“ Wirtschaftsorganisation, mithin das reine Geschäft ohne Störeinflüsse wie z.B. Gewerkschaften, Arbeits- oder Umweltschutz, Menschenrechte, Sozialgesetze und Steuern. In Russland zeigte sich nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus, welche Sumpfblüten schrankenlos wuchernder Kapitalismus treiben kann. Nicht erst nach der Wende wurden auch in Deutschland die regulierenden Eingriffe des Staates in die Wirtschaft mehr und mehr zurückgezogen. Von daher hatte es das organisierte Verbrechen zunehmend leichter, ursprünglich gesetzestreue marktwirtschaftliche Unternehmen zu infiltrieren. Birds of a feather flock together. Stichwort Erpressbarkeit und Korruption – Dinge, die in Deutschland selbstverständlich geworden sind, auch und vor allem in den neuen Bundesländern.

Und was passiert, wenn sich ein „Unternehmen“ nicht nur von allen Rechtsnormen inklusive Grund- und Menschenrechten, sondern von jeglicher Moral und sämtlichen Konventionen, zwischenmenschlichen Regelungen, Sitten und Tabus trennt? Und gleichzeitig Zugriff hat auf modernste IT- und Geheimdiensttechnologie?

Dann kommt es zu Auswüchsen schierer Anomie, zu denen das organisierte Stalking zählt. Ich würde behaupten, dass sich im Verlauf der Geschichte unserer Spezies noch kaum jemand so weit von der Menschlichkeit entfernt hat wie diese Verbrecher. Es gibt Betroffene, die deshalb glauben, organisiertes Stalking würde von einer satanistischen Sekte betrieben. Ich persönlich denke eher, da sitzen hochgradig narzisstische, ebenso geld- wie machtgeile Technokraten vor ihren Monitoren, befallen von lupenreinem Caesarenwahnsinn wie weiland durchgeknallte Despoten und paranoide Potentaten des alten Rom, um mit ihren Opfern zu tun und zu lassen wozu sie gerade Lust haben. Da geht alles – zumindest wenn es keine stichhaltigen Beweise hinterlässt.
Die Täter machen Leute, die ihnen geeignet erscheinen, zu ihren Mitläufern, indem sie ihnen große Geldsummen zuschieben sie und den Himmel auf Erden versprechen. Andere haben vielleicht sonst irgend eine Leiche im Keller, die nicht unbedingt öffentlichkeitstauglich ist. Mit anderen Worten da wird erpresst, genötigt und bestochen wie überall im richtigen Leben.

Die Herr- und Damenschaften sitzen dann in einer Loyalitätsfalle, aus der sie nie wieder herauskommen.
Was ist am Thema „organisiertes Stalking“ eigentlich so schwierig zu verstehen?

Das organisierte Verbrechen will damit Geld verdienen, was denn sonst?

Wie überall in der Wirtschaft wird erst investiert und dann abkassiert.
Wetten und Videos. Gestern war erstmals in der Presse zu lesen, dass es Wetten auf Privatpersonen im großen Stil tatsächlich gibt. Mit Millionenumsätzen. Die Spitze des Eisbergs ist also tatsächlich sichtbar geworden. Stellen Sie sich vor, Sie lägen im Sterben und die MAFIA würde mit Ihrem Todeszeitpunkt Wettgeschäfte abschließen. Keine angenehme Vorstellung, oder? Zumal, je nach Art der Wette, ein frühzeitiger Tod dazu führen würde, dass evtl. die Wettmafia kassiert, d.h. der vorverlegte Tod wäre selbstverständlich an der Tagesordnung. Dann mag es für den Herrn Professor im einen oder anderen Fall lukrativer sein, die Infusion abzuklemmen als dem Patienten die Hand zu drücken und zu fragen „Wie geht’s uns denn?“ http://www.20min.ch/panorama/news/story/12922701___##0##___ Natürlich geht es um Millionen bei diesen „Spielchen“ .

Ähnlich funktioniert das höchstwahrscheinlich mit den Wetten bei den Zielpersonen des organisierten Stalking. Es geht um alle möglichen Aspekte des täglichen Lebens. Und natürlich geht es um gestohlene Menschenwürde und Menschenrechte gegen Bares. Vergleichbar z.B. mit dem Feilbieten minderjähriger, von Mafia-Luden gefangen gehaltener Zwangsprostituierten.

Eine Win-win-Situation für die Einen, eine lose-lose-Situation hingegen für die Anderen. Das ist leider immer so, wenn Verbrecher am Werk sind.

Reicht etwa die Phantasie nicht, um sich auszumalen, wo Voyeure besonders gern hinstarren –zumal wenn sie Geld dafür bezahlt haben? Voyeurismus ist ein gigantischer Markt– und das haben sich diese Täter zu Nutze gemacht. Es ist ja wohl nicht so, dass dem Publikum langweilige Life-Streams von leeren Räumen angeboten werden –nein – da gibt es im Hintergrund eine Regie, die den Starrern Bett-, Dusch- An- und Auskleideszenen serviert, oder Ehekräche, Treppenstürze, Streit zwischen Eltern und Kindern. Wenn man über mehrere hundert Betroffene verfügt, kann man praktisch alles liefern: Cyberbordell, Menschenzoo oder Panoptikum – alles nach Geschmack und Geldbeutel. Die Zuschauer sind Spanner, Leute, denen Lindenstraße und Big Brother zu langweilig sind, Leute, die in echtes Leben starren wollen. Hier regieren Angebot und Nachfrage. Es sind sogar Intellektuelle beteiligt. Manche von ihnen glauben wohl, aus soziokulturellem Interesse, d.h. im Dienste einer „Wahrheitsfindung“ fremdes Leben beobachten zu müssen. Ich unterstelle ihnen trotzdem reines Spannertum – hinzu kommt ein bisschen Metaebene zur Gewissensberuhigung (das kennt man bisweilen auch von sich selber; Beispiel Dschungelcamp) – dann kann man das Gebotene frohen Herzens genießen . Man wird zum Hellseher mit Stützrädern, sozusagen (mit freundlichen Grüßen an eine Adresse im Rheinland). Ich warte gespannt auf die ersten Doktorarbeiten und Habilitationsschriften. Ein hübsches Thema wäre zum Beispiel „Radikalisierender Einfluss permanenter Mikrotraumatisierungen auf suburbane patriarchalische Milieustrukturen der Mittel- und Unterschicht unter besonderer Berücksichtigung soziolinguistischer Aspekte“ :-). Aber bitte immer schön richtig zitieren!

Spaß beiseite: Klar, dass im Vorwege erhebliche Investitionen (ungeheure Summen schmutziger Gelder aus Drogen- und Menschenhandel zum Beispiel) in das Geschäft gepumpt worden sind – nicht nur für das Ausspionieren der Opfer, sondern auch für das Korrumpieren von Menschen im Umfeld des Opfers. Nachbarn, Arbeitskollegen, Ärzte, der Wirt des Stammlokals, Freunde, die zu falschen Freunden gemacht werden und sogar Verwandte. Die gezahlten Beträge für’s „Mitmachen“ liegen, wie ich aus ziemlich sicherer Quelle weiß, oft genug im hohen fünfstelligen Bereich. Da hat der finanziell permanent klamme Nachbar dann plötzlich einen Wintergarten UND einen nagelneuen BMW. Bestochene, erpresste und/oder genötigte Leute reden nun mal nicht gerne. Daher die Dichtheit des Systems.

Organisiertes Verbrechen hat in Deutschland insbesondere nach der Wende erwiesenermaßen große Teile der Gesellschaft über Korruption infiltriert und kriminalisiert. Wer möchte, kann das nachlesen, beispielsweise bei Jürgen Roth. Das hat den Nährboden geschaffen, ohne den ein so groß angelegtes Verbrechen wie organisiertes Stalking gar nicht möglich wäre. Und kriminalisierte Teile der Gesellschaft greifen plötzlich nach Normalbürgern, statt unter sich zu bleiben. Das ist das eigentliche Novum.

Orwells 1984 wird dabei in vielerlei Hinsicht weit in den Schatten gestellt – das einzige, was diesen Tätern im Gegensatz zu den Diktatoren der klassischen dystopischen Romane fehlt, ist die staatliche Legitimation.

Wenn man selber -zumindest ungefähr – begriffen hat, was da durch wen mit einem gemacht wurde, ist das schon eine ganz üble Erfahrung, vom Leidensdruck her etwa vergleichbar mit einer Krebsdiagnose.

Nur: Krebs ist Schicksal – diese Täter hingegen sind es nicht – selbst wenn sie sich für Götter halten sollten. Wenn unsere Staatsorgane diese Verbrecher rechtzeitig auf dem Schirm gehabt hätten, dann gäbe es kein „Gangstalking“. Aber die Vorfälle um die NSU zeigen deutlich, dass die „Immunabwehr“ unseres Staates schon seit längerer Zeit praktisch außer Betrieb ist. Hier sind dramatische Änderungen vonnöten.

Wo ist der Rechtsstaat? Wo die einst so vielbeschworene freiheitlich demokratische Grundordnung? Wen oder was schützt der Verfassungsschutz? Die soziopathischen Veranstalter des organisierten Stalking und ihre moralisch inferiore Wett- und Videokundschaft – die sind jedenfalls in bester Verfassung in diesem unserem Lande.

War nicht die Presse neben Exekutive, Legislative und Jurisdiktion die heimliche vierte Säule des demokratischen Rechtsstaates?

Hat man Angst in diesen Kreisen? Ein paar mutige Journalisten, die bräuchten wir. Noch sind wir hier nicht in Mexiko oder in Russland, wo auf kritische Journalisten Hasenjagden veranstaltet werden. Eine Berichterstattung im Spiegel, in den Tagesthemen, im Focus oder im Heutejournal und dieses ganze stalkende Halunkenpack nebst Helfershelfern säße im Gefängnis – oder zumindest wieder unter den Steinen, unter denen es nach der Wende hervorgekrochen sind

U.P.

BeitragThema: Re: Gangstalking   So 28 Apr 2013, 23:06Mit einem Zitat antworten

_________________________________________
Unter Einbeziehung eines Forenbeitrags meines Bekannten, ebenfalls Opfer des organisierten Stalkings, habe ich mit seiner Zustimmung einen neuen Gesamtbeitrag erstellt, den ich zunächst hier veröffentlichen möchte:

„Was ist es jetzt eigentlich, dieses organisierte Stalking?
Ist es blanker Terrorismus oder die Folge des inzwischen nur noch rasierklingenbreiten Bodenabstands beim geistig-moralischen Limbo einer komplett pervertierten, retardierten, völlig aus dem Ruder gelaufenen „Spaß“-Gesellschaft?
Ich würde es als eine gelungene Mischung aus beidem bezeichnen. Den Ausdruck „Jahrhundertverbrechen“ hat es sich in jedem Fall verdient, denke ich.

Vor ein paar Tagen habe ich Post bekommen von einem Betroffenen. Ich nenne seinen Nickname nicht, er wird seine Mail schon erkennen. Fragen und Antworten – nebst Denkanstößen und ein paar Neuigkeiten also hier. Live und unzensiert

Erst die Mail:

Hallo, vielen Dank für die sehr gut formulierten Erfahrungsberichte zu Gangstalking.

Ich bin auch davon betroffen (sehr massiv, in der Nachbarschaft, überall in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz, im Internet, rund um die Uhr akkustisch und optisch überwacht, egal, wo ich mich befinde). Es gibt aber niemanden, der mir glaubt. Ich weiß nicht, wie ich andere davon überzeugen kann, daß mir das geschieht.

& quot;… auch wenn die Truman-Show, wie in meinem Fall, auf Grund meines Hintergrundwissens geplatzt ist. Zumindest das ist ein erster Schritt, diese perversen Geschäfte zu unterbinden. “

Was genau hast Du dagegen getan? Hat das Gangstalking bei Dir wieder aufgehört?

Ich bin in einer sehr hilflosen Lage und wirklich ratlos …

Viele Grüße

Meine Antwort, zugleich @ all.

Dass Dir kaum jemand glaubt, ist normal. Jemand, der Demokratie und Rechtsstaat nach wie vor für einen unverrückbaren Felsen in der Brandung hält und der ansonsten vielleicht auch noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glaubt, der kann sich nicht vorstellen, was für Strömungen und Kräfte seit der Wende an den früher so sicher geglaubten Bastionen unserer Gesellschaft zerren.

Gib den Zweiflern doch die Opferberichte zu lesen. Oder lass sie zum Beispiel bei der berlinerstalkingselbsthilfe.de reinschauen – dort wird „Gangstalking“ ganz brauchbar beschrieben.

Oder, lange bewährt und immer noch gut, hier: http://www.kaiheidi1.de.tl/Was-ist-Gangstalking-f-.htm___##0##___

Manche werden Dir trotzdem nicht glauben. Weil sie es mit der Angst bekommen. Wer möchte schon der Tatsache ins Auge schauen, dass in unserem Land Menschen von Terroristen gejagt und gefoltert werden ohne dass der Rechtsstaat ihnen hilft? Angst ist auch der Grund, weshalb man die Opfer immer wieder versucht, für verrückt zu erklären. Die Täter haben sowieso ein vitales Interesse daran. Und die Zweifler eigentlich auch, weil es für sie der bequemste Weg ist, ein unangenehmes Thema erst einmal beiseite zu schieben. Hauptsache, man ist nicht selbst betroffen.

Ich muss allerdings zu meiner Schande gestehen, dass ich einem meiner Freunde auch erst geglaubt habe, dass er gestalkt wird, als es bei mir selbst angefangen hatte. Deshalb habe ich gewisse Schwierigkeiten damit, den Zweiflern etwas vorzuwerfen.

Nach meinem Kenntnisstand hat das organisierte Stalking bislang bei noch niemandem richtig aufgehört. Auch bei mir nicht. Nur die Intensität, die Häufigkeit aufeinanderfolgender Aktionen ist starken Schwankungen unterworfen und manchmal scheint es sehr ruhige Phasen zu geben. Man darf auch nicht die „Übersensibilisierung“ vergessen, die „Ronaldo“ Link: http://ronaldo2010.wordpress.com/2010/12/07/hello-world/___##0##___  in seinem Text anspricht und die man bei den eigenen Beobachtungen mit einkalkulieren muss. Bezüglich Ronaldo muss ich darauf hinweisen, dass er offenbar nicht dem vollen Programm des organisierten Stalking ausgesetzt ist, da seine Schilderungen sich überwiegend auf das so genannte Straßentheater beziehen. Allerdings ist auch das ziemlich perfide. Reine Verhaltensauffälligkeiten von Passanten, wie sie häufig von Opfern beschrieben werden, spielen dabei eher eine untergeordnete Rolle. Hauptprinzip des Straßentheaters ist, dass die Täter dem Opfer Erkenntnisse aus ihrer Rundum-Überwachung in mehr oder weniger komplexer Form im öffentlichen Raum zurückspielen. Das geschieht oft über laute Unterhaltung Dritter, aber auch wesentlich subtiler z.B. mit Hilfe von T-Shirt-Aufdrucken oder Werbung auf Fahrzeugen – Kosten scheut man da nicht!! Es geht auch, das habe ich bislang hier im Forum noch nicht thematisiert, zum Beispiel mit „triggernder“ Werbung im PC-Postfach – ich meine Werbung, die einen auffälligen Bezug zu haben scheint zu Erlebtem oder gerade Gelesenem. Für ihre Zaubertricks geben sie viel Geld aus – das steht beliebig zur Verfügung schmutzige Drogengelder gibt es in organisierten Verbrecherkreisen in ungeheuren Mengen!

An der Stalkerfront wird bisweilen sogar, wie einst bei der Stasi, mit falschen Freundinnen und Freunden bzw. Sexualpartnern gearbeitet. Die nennt man Romeos und Julias. Für die Betroffenen bedeutet das praktisch, dass sie sich auf überhaupt niemanden mehr verlassen können. Es ist ihnen nicht mehr möglich, eine Beziehung aufzubauen. Auch so etwas wird tatsächlich von den Tätern betrieben. Ich kenne Fälle, zu denen ich mich aber nicht öffentlich äußern will.

Was die hinter dem ganzen Stalking-Spektakel zu vermutenden Drahtzieher wirklich beabsichtigen, darüber kann man nur Spekulationen anstellen. Ich persönlich tippe, nicht zuletzt wegen des gewaltigen Aufwands, auf eine überwiegend wirtschaftskriminell orientierte Konzeption. Ich möchte mich aber nicht festlegen. Sicher ist nur, dass Gangstalking und Strahlenfolter betrieben werden und dass es sich dabei um organisierte Kriminalität handelt. Sicher ist durch persönliche Bestätigung auch, dass es illegale Einblicke in die Wohnungen der Gestalkten gibt.

Dagegen, dass man gestalkt wird, kann man kaum etwas tun. So wie es aussieht, werden die von den Tätern ausgesuchten Personen aus der Anonymität herausgehoben und zum Sündenbock gemacht in der Parallelwelt (ich nenne es der Einfachheit halber mal so). Das Stalking geht fast ununterbrochen weiter, wenn man umzieht und es erstreckt sich über lange Jahre. Vielleicht versuchen sie auch, Dich anzuwerben. Es kommt wohl häufiger vor, dass, wenn es am Schlimmsten zu sein scheint, plötzlich eine helfende Hand erscheint und Dir anbietet, Dich aus dem ganzen Schlamassel herauszuziehen. Wenn Du aber mit ihnen kooperierst, sitzt Du in einer Loyalitätsfalle, aus der Du nicht mehr herauskommst. Du wirst ein Mitläufer und schuldest deinen neuen Herren den einen oder anderen Gefallen. Und dreimal darfst Du raten, worin so ein Gefallen besteht. Ich sage nur Stichwort http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment___##0##___  . Zum Beispiel. Im harmlosesten Fall brauchst Du vielleicht nur Deinem Nachbarn die Luft aus dem Autoreifen rauszulassen. Wenn Du nicht spurst, auf Deutsch nicht bereit bist, andere zu quälen, sind die freundlichen Damen und Herren bald wieder bei Dir, wie gehabt.

Auszug aus einer Mail, hier zum Thema Mitläufer:

„Was mich auf der Mitläuferebene verwundert, das ist der enorme Spaß an der klandestinen Amoral und die fast wahnsinnige Energieleistung beim Verfolgen und Quälen. Es erinnert tatsächlich an die Hartnäckigkeit von blutsaugenden Insekten im Spätsommer, die alles dransetzen, um ein kleines Ziel zu verfolgen. Ich verstehe jetzt die kleinen Bösewichter in der Nazizeit, die ähnlich sinnlos-fanatisch ihre Opfer jagten, obwohl es so gründlich gar nicht von ihnen verlangt worden war. Dieser Menschentypus ist zeitlos immer derselbe.“

Was die Täter im Internet treiben entspricht fast dem paranoiden Aufwand, mit dem sie uns nachstellen. Einmal abgesehen von diesem New-World-Order und „True Justice“-Mist, der ja schon von hinsichtlich des Themas unbedarfter Leserschaft als Fake erkannt wird: Da gibt es einen Hamburger Scheidungs-Anwalt, es gibt „Punk-the-Art“. Wenn man „Organisiertes Stalking“und „Stasi“ zusammen in die Google-Suche eingibt, stößt man u.A. auf„Stasi-Aufklärung-blogspot.com“. Dort gibt es dann pure Opferveralberung die eigentlich nur noch getoppt wird durch die Perp und Targ – Comics von der (rundum gefaketen) Lawson/White „New-World Order“ – Fraktion. Link http://www.randomcollection.info/targx.htm.___##0##___  Es reicht den Tätern offenbar nicht, zu desinformieren und gleichzeitig die Opfer wie die Affen im Zoo bloßzustellen – sie werden auch noch im Internet verhöhnt. Das gesamte Internet ist völlig zugemüllt mit Desinformation, so dass es für einen ernsthaften Rechercheur sehr schwierig werden dürfte, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Ein paar Ideen zum organisierten Stalking :

Könnte nicht in Kreisen alter Funktionärsriegen und Stasi-Seilschaften ein Interesse daran bestehen, destabilisierend auf die Bevölkerung einzuwirken? Mielkes Plan B, falls der „Klassenfeind“ die DDR überrollen sollte? Und könnte es nicht sein, dass man genau das mit kleinen Nadelstichen gegen unbescholtene Bürger zu bewerkstelligen versucht?

Ich glaube, richtig zu liegen mit der Annahme, dass die Täter das „Leben der Anderen“ finanziell ausbeuten, da die Investitionskosten für das intensive Stalking, wie beispielweise Du es gerade erlebst, sehr hoch sein müssen. Und die Ausbeutung der audiovisuellen Wohnraumüberwachung, z.B. indem man voyeuristisch interessante Sequenzen zusammenschneidet, wäre eine Möglichkeit, Geld zurückfließen zu lassen

Und dann natürlich die Wetten. Wetten könnte man im Leben einer Privatperson auf alles Mögliche abschließen – auch auf diese Weise dürfte von Fall zu Fall sehr viel Geld bewegt werden. Weiter oben in diesem Forum wird auf Wetten zu Privatpersonen verlinkt.

Auch das Fernsehen bringt es stückweise an den Tag. Vor ca. einem Jahr sah man im Kieler Tatort einen psychopathischen Stalker, der gerne in fremde Wohnungen eindrang ohne nennenswerte Spuren zu hinterlassen und ohne etwas zu stehlen. Den Opfern des Psychopathen wurden indessen psychiatrische Diagnosen angeheftet, da es so etwas schließlich nicht geben kann. Der Martha Mitchell Effekt. Die Fehldeutung von Tatsachen als Wahnideen.
Kommt uns das nicht bekannt vor?
Kurz darauf gab’s auch wieder einen erwähnenswerten Tatort – ausnahmsweise sogar einen Zweiteiler mit Einblicken in die Welt der Menschenschinder und Menschenschänder. Wegwerfmädchen. Das ist Realität in unserem Land, an der keiner vorbei kommt. Organisierte Menschenverachtung.
Exakt solche Menschenschinder und Menschenschänder sind auch die Täter des organisierten Stalking und des Strahlenterrors inklusive ihrer dekadenten Spaß-Klientel (Mein Hinweis geht, ganz neutral, in diesem Zusammenhang wieder ins Rheinland. Verbrechen durch Unterlassen. Unterlassen einer Anzeige bei der Polizei, dass Einblicke in fremde Haushalte durch Verbrecher möglich gemacht werden. Ich wüßte gern, wo sie die Kameras versteckt haben). Ich frage mich, warum so viele Menschen bereit sind, sich schützend vor die Betreiber solcher Verbrechen zu stellen und alle, die als Opfer davon berichten, als Verrückte zu diffamieren versuchen.
Es ist fast schon ein Automatismus: Spricht man von organisiertem Stalking, ist man wahnhaft gestört und erwähnt man den in unserem Land ganz offensichtlich existierenden Strahlenterror, dann ist man gar krank. Die simplen Schublädchen der Psychiatrie, die dann auch von den Ferndiagnostikern unserer Foren so gerne aufgezogen werden, ob sie nun freiwillige oder unfreiwillige Erfüllungsgehilfen der Täter sind.

Sie, ich spreche jetzt diejenigen unter den Tätern, die der Stasi angehörten direkt an, haben es ja nicht einmal geschafft, Ihren glorreichen eingemauerten Sozialismus zusammenzuhalten. Und das trotz der Legitimation von Staats wegen.
Sie haben sich also letztlich als unfähig erwiesen und daran wird sich nichts ändern, auch wenn Sie sich mit kriminellen Schießbudenfiguren des organisierten Verbrechens mischen um vielleicht etwas zu retten. Also? Völker hört die Signale – auf zum „letzten Gefecht“ – oder vielleicht doch „besten Geschäft“???

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s